Technokratie

https://www.rubikon.news/artikel/auf-leben-und-tod

»Unsere Gesellschaft krankt an einem Standardisierungsdruck, der in großen Teilen auf den übermäßigen Einfluss des Staates und dessen abstrakte Organisation zurückgeht. […] Diese gefährliche Pathologie unserer Gesellschaft entwickelt sich in der Medizin zu einer Frage von Leben und Tod.«

Die Philosphie, lebendige Organismen seien als Maschine zu begreifen, geht i.W. auf René Descartes zurück. »Er reduzierte den lebenden Organismus des Menschen auf dessen Mechanik und wurde damit zum Begründer der neuzeitlichen Iatrophysik, in der Menschenmodelle und […] Konstruktionen von Menschenautomaten eine wichtige Rolle spielten.« (Wikipedia)

Es ist die Angst vor dem Tod, die das hervorbringt. Denn Maschinen könnte man reparieren. Jedoch hat Leben nichts mit Maschinen zu tun. Maschinen beruhen auf einer deterministischen (Newton’schen) Physik, während hingegen Leben physische Manifestation göttlicher Schöpfungsenergie ist. (Man kann das natürlich nennen – Chi? – wie man möchte). Quantenphysik ist weit näher daran, den Quell des Lebens zu begreifen, als klassische Physikmodelle.

In der Urknall-Theorie („Big Bang“) das Gleiche. Nö, nö, den Schöpfer, den gibts nicht, das ist alles streng deterministisch erklärlich. Allerdings, wie ist es denn mit dem Urknall selbst? Tja, und damit kommt man zu diesem lächerlichen „Gib mir nur ein großes Wunder (= Urknall), ich erkläre dir dann den Rest“ (und „beweise“ derart, dass alles deterministisch / mechanisch wäre). Und so ist es auch mit der modernen Medizin – gib mir das eine große Wunder, wie Leben Materie beseelt, und dann erkläre ich dir ganz genau, dass das doch nur eine Maschine ist, wie ich selbst sie bauen könnte. Aberwitzige Hybris.

Ohnehin wissen diese Leute dabei selbst, dass sie weder den Urknall noch das Leben erklären können. Sie meinen aber, das macht nichts, muss man nur immer weiter zerlegen und zersplittern, dann wird irgendwann das Programm des Bewusstseins schon auftauchen… Wie ein Kind, das einen Computer in noch die winzigsten Einzelteile zerlegt, weil doch dann irgendwie das Mario-Männchen auftauchen müsste… Allerdings gibt es eine wachsende Strömung in der Physik, die, angesichts der immer deutlicheren Widersprüche – der beobachteten Schöpfung, gegenüber mechanistischen Physikmodellen -, mit Ehrfurcht an ihr Sujet herangeht:

Welt.de: »Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte.« (Dr. Rolf Froböse, Die geheime Physik des Zufalls)

Wie auch immer. Dass jedenfalls die völlig verkehrte Auffassung, Leben sei maschinell, furchtbare und qualvolle, sogar tödliche Folgen zeitigt, und ganz und gar nicht Weg zum ewigen Leben ist, lässt sich im eingangs verlinkten Artikel des „Rubikon“ präzise besichtigen.