Der Weg ist das Ziel

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/totalitarismus-oder-befreiung-08-01-2022/

»Wir in den westlichen Gesellschaften bilden uns naiv ein, dass wir niemals in den Totalitarismus abgleiten würden, weil solche Systeme eindeutig böse sind und wir unbestreitbar gut sind […] Doch unsere Fähigkeit, uns einem solchen System zu widersetzen, hängt nicht davon ab, ob wir das Böse Jahrzehnte später, nachdem es sein abscheuliches Ausmaß erreicht hat, bequem von unserem Sessel aus sehen können. Vielmehr hängt es von unserer Fähigkeit ab, den Totalitarismus in seiner frischgebackenen Form in unserer Zeit zu erkennen und den Mut und die Entschlossenheit aufzubringen, hier und jetzt dagegen aufzustehen […]

»Einer der Gründe, warum so wenige erkannt haben, was in den letzten zwei Jahren wirklich mit uns passiert ist, liegt darin, dass die Vorstellung, dass eine Krise der öffentlichen Gesundheit als Deckmantel für die Einführung eines totalitären Systems benutzt wird, für die meisten Menschen einfach zu viel ist, um es zu begreifen […] Während sich also Millionen von Menschen auf die Schulter klopfen, weil sie während einer Krise der öffentlichen Gesundheit Gutes getan haben, haben sie in Wirklichkeit denjenigen, die einen digitalen Eisernen Vorhang über die Gesellschaft ziehen wollen, nur die Möglichkeit gegeben, ihre Ziele zu verwirklichen, und uns so auf ein totalitäres System und eine totalitäre Gesellschaft zusteuern lassen, die die meisten als böse erkennen würden, wenn sie in 50 Jahren in einem Sessel darüber lesen würden.«

Der Autor Rob Slane über die schleichende Etablierung der Medizinal-Diktatur. Das englische Original finden Sie hier, vielen Dank an TheBlogCat für die exzellente Übersetzung.

An sich ist es eine Binse, oder sollte es zumindest sein, denn wann jemals hat irgendwer, der Ihnen Böses wollte, Ihnen das vorher gesagt? Es ist ja geradezu ein Kennzeichen des Bösen, dass es lügt, täuscht und betrügt. Selbstverständlich sagen die Bösen immer, dass sie nur Ihr Bestes wollen. Ist auch völlig logisch, oder wieviel Leute soll es wohl geben, die auf die Ansage „Hey du, ich werd dich jetzt ausnehmen wie eine Weihnachtsgans“ freudig mit „ja bitte“ antworten würden.

Völlig desillusioniert und maßlos enttäuscht, wie ich angesichts der dreckigen Lügen, dem widerlichen Zahlengemauschel der Behörden, der grotesken Panikmacherei, der abgefeimten Zensur kritischer Stimmen und dem hinterlistigen Massenmord vor aller Augen; desillusioniert und enttäuscht, wie ich inzwischen bin, komme ich so langsam sogar zur Ansicht, wer Ihnen tatsächlich Gutes will, der sagt das nicht. Sondern tut es einfach.

Womit man dann jeden, der behaupten würde, Gutes zu wollen, automatisch zu den Bösen rechnen könnte.

Rob Slane zitiert in seinem Artikel auch Alexander Solschenizyn, den weltbekannten sowjetischen Dissidenten wider den menschenverachtenden Kommunismus: »Wie kommt es, dass Menschen, die von der schieren Last der Sklaverei erdrückt und tief in eine Grube geworfen wurden, dennoch die Kraft finden, sich zu erheben und sich zu befreien, zuerst geistig und dann körperlich; während diejenigen, die sich ungehindert über die Gipfel der Freiheit erheben, plötzlich den Geschmack an der Freiheit zu verlieren scheinen, den Willen verlieren, sie zu verteidigen, und, hoffnungslos verwirrt und verloren, fast anfangen, sich nach Sklaverei zu sehnen?«

Nun, das kann ich beantworten. Es ist uralt und sehr traurig, aber es erklärt alles:

Harte Zeiten machen starke Menschen
Starke Menschen machen gute Zeiten
Gute Zeiten machen schwache Menschen
Schwache Menschen machen harte Zeiten.

Und solange es uns nicht gelingt, diesen Kreislauf zu durchbrechen, solange bleiben wir im Hamsterrad des Bösen gefangen.

(Wobei „das Böse“ nur ein anderes Wort ist für „Faulheit“, und das sieht man besonders gut an obiger uralter Weisheit.)

Wie kann man diesen Kreislauf durchbrechen? Auf die Gefahr hin, eine Sünde zu begehen, nämlich, Ihnen eine absolute Wahrheit zu sagen – ich glaube, da gibt es nur einen einzigen Weg.

Gott.

Legen Sie dazu aber bitte erst einmal alles beiseite, was Ihnen irgendeine Religion oder Philosophie bisher über Gott erzählt hat. Und finden Sie Ihn/Sie/Es selbst.

Sobald Sie Ihn kennen – und es braucht nur ein Fingerschnipsen dafür, die Allermeisten von Ihnen wissen sogar längst um Ihn seit den Kindertagen, aber dieses Wissen wurde Ihnen gestohlen und verdammt -; wenn also Er Ihnen in die Augen sieht, werden Sie, bin ich mir sicher, meinen Gedankengang verstehen: Gott, Das ist das unveränderliche Zeitlos Unendliche und Niemals Erreichbare. Alles, was zu tun bleibt in Seinem Angesicht, ist ewiges Streben nach Ihm/Ihr.

Dies jedoch ist ein Gerichtetes – und durchbricht dadurch notwendig den Kreislauf.